Kinderschänder

Dieses leichtfertige Wort für einen wahrhaften Menschen zu verwenden, der einmal oder auch immer eine deutlich jüngere Partnerin hat – im heiratsfähigen Alter, in gegenseitiger liebe und Anerkennung – selbst wenn auch nur in unmissverständlicher einvernehmlichkeit – wirkt einem Freispruch gleich für alle, die mit voller Absicht Kinder im tatsächlichen Kindesalter verschleppen, verkaufen und missbrauchen, oder minderjährige zur Prostitution nötigen, wobei das Wort Missbrauch irgendwie harmlos erscheint für diese Abscheulichkeit gegenüber einer Vergewaltigung an einer sexuell aktiven, erwachsenen Frau oder der zwang ihren Körper bewusst zu verkaufen, denn dass das nicht ohne Gewalt geschieht oder massive Unterdrückung gegen Willen, Verständnis und Fähigkeit kann sich wahrscheinlich kaum ein Mensch vorstellen.

Ich habe tatsächlich Menschen kennengelernt, die während ihrer Kindheit diesem Verbrechen ausgeliefert waren und das wohl auch in gutem bürgerlichen Elternhause. Die Folgen, die das schon offensichtlich hatte sind kaum zu beschreiben und passen auch nicht in einen öffentlichen Kommentar von meiner Seite. Ich erinnere daran ohne dieses leid zurückzustellen, dass es in anderen kreisen nichteinmal notwendig ist solche Dinge zu verheimlichen und ich werde jetzt nicht damit anfangen wieviele minderjährige und unmündige in harter Drogenabhängigkeit körperlich verfallen, moralisch verwahrlosen und seelisch sterben.

Es geht ja nicht darum, was andere machen, sondern was mir seit Jahren leichtfertig vorgeworfen wurde für meinen offenen Umgang mit Jugendlichen und zuletzt mit einer Verblendung, die mich zwingt die Wahrheit zu schreiben, und warum ich glaube weit ohne so schwere Vergehen – tatsächlich in der Fürsorge für meine eigenen Kinder wie auch in meiner sozialen Verantwortung versagt zu haben. Ich kann nur dabei bleiben, dass ich immer das beste gegeben habe was ich nur konnte, mehr als andere je bereit waren nur zu versuchen, und mir für meine kinder nichts zu teuer war oder zu anstrengend, dass ich bereit gewesen bin mich für sie hinzugeben, wie eine richtige Mutter, die sie beide nie hatten. dass ich sie geliebt habe ohne auch nur dabei ständig an mich selbst zu denken.

„ich liege auf dem Rücken und halte die Augen geschlossen, auf meiner Brust liegt der Körper eines Säuglings von kaum drei Monaten..“

Entschuldigt, wenn mir hier die Worte versagen, des Kind war tot, es hatte aufgehört zu atmen, für die Ärzte war die Sache klar, für mich nicht, weil ich ahnte dass es kein Unfall war und auch keine bei Säuglingen auftretende plötzliche Erkrankung, die Mutter war überfordert, sie hatte schon ein Kind im Alter von vier Jahren, dass sie seit der Schwangerschaft vernachlässigte und hinter ihre eigenen Interessen zurückstellte, sie hatte nie auch nur im mindesten aufgehört zu rauchen und wurde noch im neunten Monat mit der Flasche in der Hand von Konzerten und Partys verwiesen, wo sie ganz ungeniert vor hatte sich zu besaufen. Ich behaupte manchmal diese Schwangerschaft sei aus einer Vergewaltigung entstanden, was aber nur die halbe Wahrheit sein kann, denn nicht sie ist das Opfer gewesen sondern sie hat den samenraub begangen.

Da fragt sich jetzt jeder klare verstand wie sowas sein kann, und es war die Umgehung einer mittleren Haftstrafe ist die einzige und wahre Antwort. Die Strafe war nicht so hoch, dass sie während einer Schwangerschaft nach hinten geschoben wurde. Das Kind wurde fast vierzehn Monate gestillt und Ärzte haben wöchentlich bescheinigen müssen, dass das immernoch der Fall war, schließlich, dass die enge Bindung zwischen Kind und Mutter eine Haft von etwa einem Jahr zum Wohle des Kindes unverhältnismäßig mache.

Ich war verliebt in eine andere und zwar unsterblich.. das spielt vielleicht gar keine Rolle. Ich bin natürlich nicht mit meiner heiligen liebe durchgebrannt sondern hab sie verlassen und hab eine Ausbildung angefangen, ich war ein straßenpunk, No future war kein Statement sondern scheinbar realität. Von meinen Eltern verstoßen mit einem tiefen Unverständnis für die bürgerliche Realität. Meine eigene Familie war entwurzelt und zerbrochen, mein Vater hat mich aufgrund meiner Haarfarbe auf ewig verbannt. Meine neue Familie war etwas womit ich mich nun abfand und ich hätte sie wirklich von Herzen lieben gelernt die Frau die mir dieses Geschenk gemacht hatte wenn nicht passiert wäre, was ich für unmöglich gehalten hatte, und was unvermeidlich war.

Die Story wird hier schon zu lang. Ich habe während der folgenden drei Jahre überall Hilfe gesucht, aber niemand hat mir geglaubt. Also Brauch ich hier auch nichts zu erzählen von der häuslichen Gewalt einer ständig betrunkenen Frau gegenüber ihrem Mann. Es war natürlich meine Schuld, weil ich sie tatsächlich nicht geliebt habe.

Das zweite Kind war also tot, die Mutter kam vom Kippen holen sechs Jahre lang nicht wieder und blieb spurlos verschwunden.

Alleinerziehend heißt dass wirklich niemand da ist. Niemand heißt niemand. Ich hab das Abi auch im letzten Jahr ohne lernen geschafft, es war eine sorglose Zeit. Die nächste Freundin war zwar keine Mama aber dem Kind gegenüber offen und zu Kompromissen bereit.

Mit der Einschulung fing auch für mich die Uni an, ich hab das für ne fantastische idee gehalten, es beschrieb irgendwie einen gemeinsamen weg und für uns beide eine kommende Zeit, die sowas wie Hoffnung verspricht.